Twitter, Facebook, Myspace,… boomen. Nicht nur im privaten Bereich, auch in der Arbeit wurden wir aufgefordert mehr Social Networking zu betreiben. Noch vor ein paar Jahren unvorstellbar, doch im Web 2.0 nicht mehr wegzudenken. Jeder veröffentlicht, was er gerade tut, woran er denkt, was ihn beschäftigt, etc. Man spricht von “Exhibitionismus”.
Laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Humboldt-Universität in Berlin ist Datenschutz entgegen aller Annahmen ein “absolut präsenter” Bestandteil aller Plattformaktivitäten. Es kann nicht davon die Rede sein, dass Leute zu viel über sich ausplaudern. Ein Großteil der Teilnehmer fürchtet sich sogar davor im Netz schlecht dargestellt oder lächerlich gemacht zu werden. Hierfür wurden 250 Nutzer (hauptsächlich Studenten) befragt. Die Jugendlichen, die der breiten Masse bedenkenlos private/intime Daten preisgeben, werden nicht erwähnt.
Weiters sei die Angst groß, dass die Betreiber personenbezogene Daten missbrauchen könnten. Tja, dann darf man sich nicht mit den Geschäfts- und Datenschutzbestimmungen einverstanden erklären. Hier werden alle Rechte an den Anbieter abgetreten. Im Prinzip könnten die Betreiber alle Infos (Fotos, Videos, Hobbies, Handynummern,…) an Dritte verkaufen und dabei sehr viel Geld verdienen.
http://www.heise.de/newsticker/Studie-zum-Datenschutz-Empfinden-in-sozialen-Netzwerken–/meldung/141940
Und nicht nur Firmen können von den Daten profitieren. Mit Eintragungen wie: “Bin jetzt für 2 Wochen auf Urlaub” + Name und Adresse im Profil können Einbrecher schon sehr viel anfangen.
Kleiner Tip am Ende: Grundregeln für soziale Netzwerke beachten. Für ein sicheres Web 2.0!
http://tinyurl.com/n8qcg4
(mp)